„Bewahre das Gute und prüfe alles andere.“
Warum jetzt?
"Wir leben in einer Zeit der Reizüberflutung, der beschleunigten Bilder, der flachen Screens.
Wahrnehmung wird zunehmend passiv konsumiert.
Meine Arbeiten widersetzen sich diesem Regime. Sie verlangen Anwesenheit und Bewegung. Sie verlangen Zeit.
In einer Bildkultur, die auf Scrollgeschwindigkeit optimiert ist, sind diese Werke bewusst langsam.
Sie entfalten sich nur dem, der stehenbleibt.
Das Verhältnis von Mensch und Umwelt
Das inhaltliche Zentrum meiner Praxis ist das Verhältnis von Mensch und Umwelt als strukturelles Problem:
Wie reagiert Material auf Eingriff? Wie hinterlässt Handlung Spuren? Wie entsteht aus Überlagerung neues Sehen?
Einige meiner Werkserien und Installationen verhandeln diese Fragen jeweils aus unterschiedlichen Winkeln.
Was sie verbindet: das Material ist nie neutral. Es trägt immer Bedeutung.